Mit dem Synchron Smart Orchestra 2.0 präsentiert die Sample-Manufaktur Vienna Symphonic Library (VSL) eine aktualisierte Version ihres virtuellen Sketch-Orchesters. Das Einsteigerpaket richtet sich an Musikschaffende, die schnell orchestrale Ideen einfangen wollen oder unkompliziert hybride oder klassische Klänge in ihren Produktionen verwenden möchten, ohne allzu sehr in die Theorie einsteigen zu müssen.
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Intuitive Bedienung für schnelle Ergebnisse
Die Kernidee des Smart Orchestra bleibt auch in Version 2.0 erhalten: Das gesamte Orchester lässt sich über die Tastatur spielen – nun sogar gemeinsam mit den Soloinstrumenten: Mit der linken Hand steuert man Ensembles, während die rechte Hand Soloparts übernehmen kann. Auf diese Weise lassen sich auch komplexere orchestrale Skizzen ohne langwierige Vorbereitungen erstellen. Dabei helfen viele smarte Funktionen, wie beispielsweise die „automatisierte“ Auswahl der passenden Artikulationen per Anschlagsdynamik, die vorbereiteten Controller-Settings und natürlich auch die Mixer-Presets.
Die neue Benutzeroberfläche “Flow View”, die bereits bei anderen Libraries erfolgreich eingeführt wurde, ergänzt die bestehenden detaillierten Steuerungsmöglichkeiten und verspricht einen intuitiveren und grafisch ansprechenderen Zugang. Für eine weitere Ausarbeitung des Arrangements kann man in separaten Instanzen einzelne Instrumentengruppen oder Soloinstrumente mit vollem Tonumfang nutzen. So wird aus dem Smart Orchester praktisch eine „ganz normale“ Library mit allen Instrumenten an einem Ort.
Hochwertige Samples aus renommierten Libraries
Die Samples der Ensembles stammen aus verschiedenen VSL-Bibliotheken: Für die Streicher wurden Aufnahmen aus Synchron Duality Strings verwendet, die Bläser stammen aus den Big Bang Orchestra Libraries (Altair für Brass, Neptune für Woodwinds), während der Chor aus Big Bang Orchestra Ganymede kommt. Die Percussion-Samples wurden der Synchron Percussion I Library entnommen. Alle Aufnahmen entstanden auf der Vienna Synchron Stage.
Erweitertes Instrumentarium
Die Version 2.0 bringt einige willkommene Ergänzungen zum Instrumentarium. Neu hinzugekommen sind Solo-Violine, Solo-Bratsche und Solo-Fagott. Zudem wurden alle Soloinstrumente um zusätzliche Artikulationen erweitert (z. B. Staccato, Sforzato und lyrisches Legato).
Das Gesamtpaket umfasst nun Streicherensembles, Holz- und Blechbläsergruppen, Percussion und Chor, ergänzt durch Soloinstrumente wie Violine, Cello, Flöte, Oboe, Klarinette, Trompete, Horn, Harfe und Celesta.
Hybride Klangerweiterungen
Interessant für hybride Produktionen sind die in diesem Paket neu hinzugekommenen Library-Packs “Smart Spheres” und “Smart Hits”. Sie erweitern das klassische Orchester um elektronische und organische Texturen, Effekte und Sound-Design-Elemente, die orchestrale und moderne Klangwelten verbinden.
“Smart Spheres” bietet atmosphärische Klanglandschaften in fünf Hauptkategorien (Bässe, Leads, Pads, Plucks und Pulses), während “Smart Hits” eine Sammlung von Impacts, Braams, Risers, Swells und Subbässen für weiteres Sound-Design enthält. Diese Klangpakete waren zuvor als einzelne Produkte erhältlich und haben zusammen mehr gekostet, als nun das gesamte Orchester – eine tolle Erweiterung.
Fazit
Das Synchron Smart Orchestra 2.0 ist 269 Euro erhältlich. Für Besitzer*innen der Vorgängerversion ist das Update kostenlos. Zudem bietet VSL verschiedene Crossgrade-Optionen von anderen Synchron-Libraries an.
Es ist einerseits ein toller Einstieg in die orchestrale Klangwelt mit allen Instrumenten in einem Paket und andererseits ein praktisches Werkzeug, um schnell ein Sketch zu erstellen, ohne sich in komplexe Orchestrierungsdetails vertiefen zu müssen. Die Kombination aus klassischen Orchesterklängen und modernen Sounddesign-Elementen macht dieses Paket jetzt noch flexibler.